PROSAVUS-Info

Mit Beschluss des Amtsgerichts Dresden vom 1. April 2014 (559 IN 2258/13) wurde über das Vermögen der PROSAVUS AG, Dresden, das Insolvenzverfahren eröffnet und Rechtsanwalt Frank-Rüdiger Scheffler, Dresden, zum Insolvenzverwalter bestellt. Im August 2014 wählte mich die Gläubigerversammlung zum gemeinsamen Vertreter der Genussrechts-Gläubiger. Ferner erteilte mir die Gläubigerversammlung Weisungen hinsichtlich dieser Tätigkeit. Hier erhalten Sie die entsprechenden Beschlüsse zum Download: http://www.prosavus.de/glaeubigerinformation.

Weitere Informationen zu dem PROSAVUS-Insolvenzverfahren erhalten Sie hier: http://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/insolvenzverfahren. Ferner veröffentlichen die Insolvenzgerichte der Bundesrepublik Deutschland auf der folgenden Internetseite diejenigen Bekanntmachungen, die vorzunehmen sind, wenn ein Insolvenzverfahren bei Gericht beantragt worden ist: https://www.insolvenzbekanntmachungen.de.

 

Alle Ansprüche der GR-Gläubiger im Insolvenzverfahren der PROSAVUS AG angemeldet!

Am 26.11.2014 wurden dem Insolvenzverwalter der PROSAVUS AG, Herrn Rechtsanwalt Frank-Rüdiger Scheffler, Dresden, die Forderungsanmeldungen für alle Genussrechts-Gläubiger zugestellt, die ich als gemeinsamer Vertreter angemeldet und in einem gesonderten Schreiben begründet habe. Es ging darum, die lt. Prospekt nachrangigen Genussrechte als „normale“ Insolvenzforderung im Sinne des § 38 InsO anzumelden, ohne Berücksichtigung der Nachrangigkeit.

Dabei wurden Ihre bei der PROSAVUS AG zuletzt gemeldeten Adressen und Kontodaten eingesetzt; sollten sich diese seit November 2013 geändert haben, teilen Sie mir dies bitte kurzfristig schriftlich mit.

Ich werde in den nächsten Wochen alle Genussrechtsgläubiger der PROSAVUS AG hierüber gesondert informieren unter Vorlage der jeweiligen Anmeldungen.

Es bleibt nun das Prüfungsergebnis des Insolvenzverwalters abzuwarten. Sollten die Forderungen – wie bereits vom Insolvenzverwalter in der Gläubigerversammlung vom 28.8.2014 angekündigt wurde – bestritten werden, ist vorgesehen, dass ich in mehreren Musterprozessverfahren gerichtlich klären lasse, ob die Nachrangklausel in den Genussrechtsbedingungen wirksam ist oder nicht.

Die Prüfungs- und Widerspruchsfrist läuft bis zum 1.2.2015. Wenn das Ergebnis der Prüfungen durch den Insolvenzverwalter vorliegt, werde ich Sie an dieser Stelle weiter informieren.

 

Zusätzliche Information für meine PROSAVUS-Anwaltsmandanten:

Für meine PROSAVUS-Anwaltsmandanten habe ich bereits zuvor Schadensersatzansprüche geltend gemacht und im Insolvenzverfahren angemeldet. Diese kämen dann in Betracht, wenn sich die Nachrangklausel als wirksam erweist und meine Musterklagen scheitern würden. Diese Schadensersatzansprüche führen dann ebenfalls zu „normalen“, nicht nachrangigen Forderungen.